Bild eines Messtisch von 1936
Kompensationsmesstisch aus dem Jahr 1936 (z.B. zur Kontrolle von Wattmetern eingesetzt)

Der Verbraucherschutz bei Messgeräten ist älter, als man denken mag. Der Ulmer Prüfstelle EBW 50 wurde bereits am 24. August 1938, damals als  ́Städtisches Elektrizitätswerk in Ulm (Donau), die Genehmigung erteilt, das Elektrische Prüfamt 59 (EP 59) zu betreiben. Basis dafür war die Genehmigung durch die Physikalisch-Technische Reichsanstalt (PTR in Berlin) nach § 9 des „Gesetzes betreffend die elektrischen Maßeinheiten“.

Damit wurden in Ulm die Voraussetzungen geschaffen, elektrische Messgeräte zur Messung von Arbeit und Leistung (Elektrizitätszähler) amtlich prüfen und eichen zu können. Dies war eine Grundvoraussetzung für technisch einwandfreie Messgeräte - anhand deren Messung der Verbrauch für den Endkunden eindeutig ersichtlich und technisch fundiert ist.
Die Eichung und heute die Konformitätsprüfung von Messgeräten trägt damit zu einen großen Teil zum Verbraucherschutz bei.

Heute ist für die technischen Vorgaben im Mess-u. Eichrecht der Regelermittlungsausschuss (REA) bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig zuständig. Für die Marktüberwachung sorgen die in den Bundesländern angesiedelten Eichverwaltungen.

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